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Kathedrale Von St. Tryphon
Kotor
Die Kathedrale des Hl. Tripun ist älter als viele bekannte Kirchen und Kathedralen in Europa und besitzt eine Schatzkammer von unschätzbarem Wert. Der Ursprungsbau der Kathedrale datiert von 809, als der Kotoran Andrea Saracenis der den Bau finanziert. Die Kathedrale wurde am 19. Juni 1166. Ein besonderes Kuriosum ist die Tatsache, dass die Gebeine des Hl. Tripun, des Schutzpatrons von Kotor, Anfang des 9.Jh. aus Konstantinopel geholt wurden und bis zur Erbauung der Kathedrale in einer kleinen Kirche in Kotor geruht haben.
Die Kathedrale ist ein herausragendes Werk der Romanik mit Elementen der byzantinischen Architektur. Hohen Türme umfassen das Hauptportal, Rosette und Terrasse. Die dreischiffige Basilika mit drei Apsiden das Hauptschiff wird von monolithischen Säulen getragen.
Im inneren dominieren Fresken aus dem 14. Jh. ein Steinornament über dem Hauptaltar, welches das Leben des Hl. Tripun darstellt, wie auch ein silbervergoldetes Heiligenrelief. In der Kathedrale finden sich auch die repräsentativsten Werke berühmter Meister von Kotor, insbesondere von Goldschmieden, wie zum Beispiel der Goldbeschlag des Sarges in dem die Gebeine des Hl. Tripun ruhen. In der Sammlung der Kunstwerke sind eine silberne Hand und ein Kreuz, verziert mit Ornamenten und Relieffiguren. Dies ist nur ein Teil der Schätze der überreichen Schatzkammer dieses bedeutenden sakralen Objektes, welches in der Vergangenheit die Funktion eines Rathauses hatte. Von den Fresken, den sogenannten Pictores graeci, mit denen Mitte des 14. Jahrhunderts die gesamte Kirche von innen geschmückt war, sind nur kleinere Fragmente erhalten: Kreuzigung und die Abnahme vom Kreuz in den Apsiden und zehn Figuren im Scheitel der Bögen zwischen den Kirchenschiffen. Von den Staffelei-Bildern sticht Raspeće von Basan dem Älteren hervor: eine zweiseitige Ikone mit Gottesmutter und Christus, die Lovro Dobricevic zugeschrieben wird.








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